Schienengüterverkehr in der Region Heilbronn-Franken

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Das Projekt

Der Schienengüterverkehr in der Region Heilbronn-Franken ist im Vergleich mit anderen Regionen Baden-Württembergs von einer Reihe an Besonderheiten geprägt: wenigen großen Verladern mit erheblichem Sendungsaufkommen im Raum Heilbronn / Neckarsulm / Bad Friedrichshall steht nur wenig Schienengüterverkehr in der Fläche gegenüber. Die Schieneninfrastruktur ist einerseits durch Verbindungen in alle Richtungen geprägt, wird andererseits aber auch durch mehrere Engpässe wie Elektrifizierungslücken und Begrenzungen im Lichtraumprofil charakterisiert.

Mit dem Forschungsprojekt, das im Auftrag des Regionalverband Heilbronn-Franken ausgeführt wird, soll vor dem Hintergrund der regionalen Besonderheiten eine grundsätzliche Analyse des Schienengüterverkehrs in der Region Heilbronn-Franken erstellt werden. Es sollen Ansatzpunkte erkennbar werden, ob und wie eine Stärkung des Schienengüterverkehrs in der Region möglich ist und welche Voraussetzungen hierfür gegeben sein müssen.

Die Ziele

Ziel des Gutachtens ist es, den Schienengüterverkehr in der Region Heilbronn-Franken eingehend zu analysieren, um mögliche Engpässe für die weitere Entwicklung, die eine Abschöpfung der Potenziale verhindern könnten, aufzuzeigen. Anschließend sollen Empfehlungen gegeben werden, wie durch eine (teilweise) Auflösung dieser Engpässe eine Stärkung des Schienengüterverkehrs in der Region – auch in der Fläche – erfolgen kann, aber auch wo die Grenzen einer Verkehrsverlagerung auf die Schiene liegen. Neben einer Betrachtung der Streckeninfrastruktur liegt der Fokus dabei insbesondere auf der Verbesserung der betrieblichen Möglichkeiten vor Ort, z.B. in Form von Rangiermöglichkeiten oder Gleisanschlüssen.