Future:log - Open-Data-Plattform zur zukunftsfähigen Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsraumes Heilbronn

Das Projekt

Durch das vierjährige Projekt Future:log soll Städten, Regionen und Unternehmen das Potenzial einer gemeinschaftlichen Arbeit über die Bindeglieder »Logistik« – mit Fokus auf urbaner Logistik und der »Letzten Meile« – und »Geoinformation« aufgezeigt werden.  Durch die logistische Betrachtung wird eine Kohärenz zwischen wirtschaftlichen, öffentlichen und privaten Interessen und Ansätzen hergestellt. Durch den Fokus auf Geoinformation können zahlreiche Daten erstmals verknüpft und neue Potenziale erschlossen werden.

Kernstück des Projektes wird eine Datenbank inklusive verschiedener Visualisierungswerkzeuge sein, welche neben statistischen Daten auch Geo- und  Sensor- sowie Echtzeitdaten verwalten kann und durch zu entwickelnde Schnittstellen zu Endgeräten (z.B. Smartphones) und Analysetools komplettiert wird.
Teil des Projekts sind nicht nur die Ergebnisse sondern auch der Erkenntnistransfer für die bestehenden Akteure am Standort. Deshalb wird in Form eines Wikis ein Leitfaden entstehen, in welchem alle relevanten Schritte beschrieben sein werden – von der Konzeption bis zur detaillierten technischen Spezifikation.
Anschließend werden durch das Kompetenzzentrum LOGWERT in einem gemeinsamen Dialog mit den relevanten Akteuren tragfähige Zukunftsszenarien für die Region entwickelt, um eine sinnvolle Weiternutzung und -entwicklung verfügbarer offener Daten in der Plattform zu erreichen und weitere Potenzialfelder zu adressieren.

Zielsetzung

Zentrale Fragen des Projekts sind, wie sich die Interessen sowie die Konzepte und Technologien verschiedener Akteure aus Wirtschaft und öffentlichen Bereichen integrieren lassen und welche Rahmenbedingungen und Initiativen der öffentliche und private Raum aufzeigen muss und will, um integrierte, digitale Ansätze zum Wohle aller für eine zukunftsfähige Entwicklung zu ermöglichen. Denn Wirtschaftsstandorte werden in der globalisierten Welt nur attraktiv bleiben, wenn sie sich als Einheit verstehen und eine gemeinschaftliche Entwicklung anstreben.

Anhand der Umsetzung einer Open-Data-Plattform soll aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten es für Regionen und Unternehmen gibt, gemeinsam Daten für eine nachhaltige regionale Entwicklung zu nutzen. Gleichzeitig wird an einem rohstoffarmen Standort wie Deutschland Bildung weiterhin einer der wichtigsten Standortfaktoren bleiben. Durch die Verfolgung des Open-Data-Gedankens sollen alle Akteure am Wirtschaftsstandort Heilbronn die Möglichkeit bekommen, an diesem Projekt teilzuhaben, mitzugestalten und mitzulernen.

Für verschiedene Akteure werden Mehrwerte erwartet:

  • Bürger: Durch die Identifizierung neuer Konzepte und deren Implementierung können Prozesse des täglichen Bedarfs und im Bereich der Mobilität vereinfacht und Kosten gespart werden.
  • Öffentliche Akteure: Durch die neue Schnittstelle kann die Kommunikation zu privaten Akteuren und der Wirtschaft vereinfacht, Ressourcen und Material-  sowie Mobilitätsströme effizienter gemanagt und Kosten gespart werden.
  • Wirtschaft: Materialflüsse, Flotten und Prozesse können kostenreduzierend optimiert werden und neue Potenzial- und Absatzfelder erschlossen werden.

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